PR-Praxis

Auf dieser Seite berichte ich in loser Folge über die Arbeit aus der PR-Praxis. Ob es treffende Zitate von Kolleginnen und Kollegen sind, eigene Erkenntnisse oder geflügelte Sprüche von Prominenten.

 

Wozu Pressearbeit?

Folge 3: Die Pressekonferenz

Manchmal gibt es Themen, die Sie nicht in einer einzelnen Pressemeldung mitteilen können. Sie sind zu komplex, um sie in 15 Sätzen auf den Punkt zu bringen, Nachfragen der Journalisten sind erwünscht und sogar nötig. Für solche Situationen ist die Pressekonferenz gedacht, in der die Veranstalter, also Sie, auf möglichst viele Gäste hoffen. Im Gegensatz zum Pressegespräch, das in kleinem Rahmen stattfindet und bei dem Sie auch Vertraulichkeit vereinbaren können, können Sie zur Pressekonferenz auch andere Multiplikatoren außer Journalisten einladen. Zum Beispiel, weil sie zum Thema von Ihnen gewünschte Anregungen beisteuern.

 

Je nach Größe des Unternehmens oder der Organisation, das oder die zu einer Pressekonferenz einlädt, nehmen die Vorbereitungen mehr oder weniger Zeit ein. Im Lokalen beziehungsweise Regionalen hat die Presse kaum fachspezifisch ausgerichtete Redaktionen, sodass Sie beim Presseverteiler für eine Zeitung auch nur einen Ansprechpartner haben. Allerdings können Sie auch die Fachpresse einladen, auch wenn sie in Ihrer Region keine Redaktion hat. Bringen Sie vorher mit einem Anruf in Erfahrung, ob sie Korrespondenten vor Ort hat. Und selbst wenn nicht: Selbst wenn es mit einer Resonanz dieses Mal nicht klappt - als Krankenhaus beispielsweise machen Sie die ku Gesundheitsmanagement auf Ihre Klinik aufmerksam, sodass sie beim nächsten Anlass hellhöriger sein wird.

 

Es gibt noch viele Dinge, die bei der Vorbereitung zu bedenken sind: Welcher Ort? Welche Präsentationsmedien? Welche Moderation? Welche Teilnehmer von Ihrem Unternehmen oder Ihrer Organisation? Und ganz wichtig: Welche Fragen könnten die Journalisten haben und wie bereiten Sie sich darauf vor? Eine Pressekonferenz vorzubereiten und durchzuführen braucht viel Zeit und Kenntnis der Presselandschaft. Gerne unterstütze ich Sie dabei.

 

Eine Anmerkung zum Schluss: Verzichten Sie darauf, Pressekonferenzen zu jedem x-beliebigen Anlass zu machen. Sind die Themen zu seicht, langweilen sich die Anwesenden und überlegen es sich beim nächsten Mal, ob sie überhaupt kommen.

 

Folge 2: Der Newsletter

Neue Dinge geschehen tagtäglich, auch in Ihrem Unternehmen oder bei Ihrem Verein. Sei es ein kleiner Familienbetrieb oder eine mittelständische Firma mit 150 Angestellten. Und vielleicht haben Sie es schon festgestellt: Nicht immer ist das Ereignis bedeutend genug, um eine Pressemitteilung dazu herauszugeben. Trotzdem finden Sie, dass Ihre Kunden davon unterrichtet werden sollten. Was tun?

 

Hier ist der Newsletter ein geeignetes Medium. In ihm können Sie Neuigkeiten bündeln und auf Begebenheiten hinweisen, die keine Zeitung drucken würde. Denn natürlich wollen Sie Ihre Kundschaft davon in Kenntnis setzen, dass sich das neue Rosenbrötchen in Ihrer Bäckerei zu einem Verkaufsschlager gemausert hat, oder nicht? Und bestimmt halten Sie es auch für mitteilenswert, dass Ihr Volleyballverein schon das vierte Spiel in Folge gewonnen hat, nicht wahr? Sehen Sie!

 

Digitale Newsletter sind heute mehr denn je gefragt. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie sparen erstens die Druckkosten und zweitens die Portokosten für den Versand. Darüber hinaus können Sie in ihrem Newsletter via E-Mail mit kleinen Nachrichtenhäppchen aufwarten, um die Leser nicht über Gebühr zu beanspruchen und aus den Texten heraus auf die ausführliche Meldung auf Ihrer Website verlinken. Voilà! Es ist angerichtet.

 

Folge 1: Die Pressemitteilung

Zuerst eine Begriffsklärung: Eine Pressemitteilung ist ein nachrichtlich verfasster Text, der neue Informationen an die Presse übermittelt. Für den Absender gehört die Mitteilung zur Öffentlichkeitsarbeit (übergeordnet: Marketing, deshalb auch Marketingkommunikation) seines Unternehmens, seiner Organisation usw. 

 

Liest man so manche Lokalzeitung und vergleicht den Inhalt vieler Nachrichten und Berichte mit den dahinterstehenden Pressemitteilungen, so fällt auf: Oft gleichen sich beide Texte aufs Wort. Den Absender der Pressemitteilung freut´s, hat er doch alle Informationen, die er selbst geschrieben hat, in der Zeitung untergebracht. Den Leser freut es nicht immer, denn allzu häufig sind die Informationen für ihn unverständlich. Woran liegt das?

 

So etwas passiert, wenn die Pressemitteilung von Experten verfasst und nicht journalistisch aufgearbeitet wird. Von Expertinnen in ihren jeweiligen Fachgebieten, zum Beispiel von Ärztinnen, Ingenieuren oder Mechanikerinnen. Sie sind zwar Meister ihres Faches - aber nicht des Journalismus. Als Journalistin und PR-Fachfrau übertrage ich Ihre Fachsprache in allgemein verständliches Deutsch. Oft genug haben die Redakteure dafür keine Zeit mehr und sind dankbar, wenn sie eine gut verfasste Pressemitteilung bekommen.

 

Es nutzt Ihnen also wenig, wenn Ihre Pressemitteilung Wort für Wort abgedruckt wird, solange sie nur von Angehörigen Ihres Fachgebietes verstanden wird. Bestimmt ist Ihr Kundenkreis um einiges größer. Lesen Sie hier Beispiele meiner Pressearbeit. 

 

 

Empfehlen



Tweet